KI-Governance

KI-Governance: Regeln, die im Alltag halten, statt eines Papiers für den Ordner.

In den meisten Häusern wird KI längst benutzt, nur hat es nie jemand geregelt. Wir bringen Ihnen eine Richtlinie, benannte Zuständigkeiten und einen Freigabeweg, an die sich Ihre Mitarbeitenden auch dann halten, wenn es eilig ist.

Inhalt

Was umfasst KI-Governance konkret?

Wir bauen das Regelwerk, mit dem Ihr Haus KI im laufenden Betrieb steuert. Der Zuschnitt richtet sich nach Ihrer Ausgangslage:

  • Bestandsaufnahme der tatsächlichen Nutzung. Welche Dienste werden heute benutzt, von wem, mit welchen Daten, und wer bisher darüber entschieden hat. Ohne diese Antwort regelt eine Richtlinie an der Wirklichkeit vorbei. Liegt die Erhebung aus einer KI-Beratung schon vor, setzen wir darauf auf.
  • Die Richtlinie selbst. Erlaubt, genehmigungspflichtig, untersagt, an Ihren Abläufen entlang und ohne Paragrafenprosa. Wir schreiben sie so, dass neue Mitarbeitende sie beim ersten Lesen verstehen.
  • Der Freigabeweg. Wie ein Werkzeug auf die Liste kommt, wer prüft und wie lange das dauert. Ein Weg, der drei Wochen braucht, wird umgangen; das ist einer der Gründe, warum Regeln im Alltag nicht halten.
  • Zuständigkeiten und Zwischenfälle. Wer entscheidet, wer wird informiert, wenn etwas schiefgeht, und was passiert dann. Auch der Fall, dass jemand versehentlich schützenswerte Daten in einen Dienst gegeben hat.
  • Anschluss an den Rechtsrahmen. Welche Pflichten aus dem EU AI Act Ihr Haus treffen und wie die Richtlinie sie abbildet. Ob Sie sie erfüllen, stellt das EU-AI-Act-Compliance-Audit fest; die Governance sorgt dafür, dass es dabei bleibt.
  • Schulung der Beteiligten. Eine Regel wirkt erst, wenn Ihre Mitarbeitenden sie kennen. Über die minoka Akademie als Online-Kurs oder Inhouse-Workshop, auf Wunsch mit Ihrer Richtlinie als Unterrichtsmaterial.

Passung

Wann ergibt KI-Governance Sinn?

Das Regelwerk passt, wenn:

  • In Ihrem Haus KI-Werkzeuge benutzt werden, ohne dass jemand den Überblick hat, welche und mit welchen Daten. Das ist der häufigste Ausgangspunkt.
  • Sie eine Richtlinie haben, an die sich niemand hält, und wissen wollen, woran das liegt.
  • Ihre Kundschaft oder Ihre Auftraggeber anfangen zu fragen, wie Sie den KI-Einsatz bei sich regeln, und Sie darauf eine belastbare Antwort brauchen.
  • Sie ein erstes KI-Vorhaben in Betrieb nehmen und die Regeln vorher stehen sollen, statt hinterherzulaufen.
  • Betriebsrat oder Datenschutz eine verbindliche Grundlage verlangen, bevor weitergemacht wird.

Was Sie bekommen

Was Sie bekommen. Und was davon Bestand hat.

1

Eine KI-Richtlinie in Ihrer Sprache

Was erlaubt ist, was genehmigungspflichtig ist und was nicht geht. Auf wenigen Seiten, an Ihren echten Abläufen entlang geschrieben. Eine Richtlinie, die niemand zu Ende liest, regelt nichts.

2

Eine Liste der freigegebenen Werkzeuge

Welcher Dienst für welchen Zweck benutzt werden darf und welche Daten dabei hineingehören. Mit einem benannten Weg, wie ein neues Werkzeug dazukommt, denn ohne diesen Weg entsteht die nächste ungeregelte Nutzung sofort wieder.

3

Benannte Zuständigkeiten

Wer entscheidet über Freigaben, wer wird bei Zwischenfällen informiert, wer pflegt die Liste. Mit Namen und Vertretung, nicht mit Abteilungsbezeichnungen.

4

Den Anschluss an Ihre Nachweispflichten

Was zu dokumentieren ist, damit Sie gegenüber Aufsicht, Kundschaft und Auditoren auskunftsfähig sind, soweit solche Pflichten Sie treffen. Welche das sind, stellt das EU-AI-Act-Compliance-Audit fest. Sercan Kahraman trägt die Qualifikation KI-Compliance-Beauftragte:r (TÜV) der TÜV Rheinland Akademie, Berlin; die rechtliche Einordnung kommt aus derselben Hand wie das Regelwerk.

Umfang

Was den Umfang bestimmt.

Was KI-Governance kostet, hängt davon ab, wie viel schon im Umlauf ist und wie viele Stellen mitreden. Vier Fragen bestimmen den Aufwand. Nennen Sie uns Ihre Lage, und Sie bekommen ein Angebot mit festem Umfang.

Wie viele Werkzeuge im Umlauf sind

Ein Haus, in dem alle denselben Dienst benutzen, ist schneller geregelt als eines, in dem jede Abteilung ihr eigenes Werkzeug mitgebracht hat. Die zweite Lage ist die häufigere.

Wie sensibel die verarbeiteten Daten sind

Bei Personaldaten, Mandanten-Unterlagen oder Konstruktionsdaten kommt zur Regel die Frage nach dem Betriebsort dazu. Bei unkritischen Daten reicht eine deutlich kürzere Richtlinie.

Wie viele Stellen mitreden

Wenn Geschäftsführung, IT, Datenschutz und Betriebsrat getrennt überzeugt werden müssen, braucht es mehr als einen Entwurf. Vier Beteiligte heißen in der Regel zwei Abstimmungsrunden statt einer.

Ob es schon eine Regel gibt

Eine bestehende Richtlinie zu reparieren ist oft schneller, als eine neue zu schreiben, weil die Gründe für das Scheitern auf dem Tisch liegen. Kommt der Betriebsrat dazu, kommt eine Abstimmungsrunde dazu.

Ablauf und Konditionen

Vier Schritte bis zur geltenden Regel.

Der Weg zum Angebot ist bei jedem Auftrag derselbe. Sie wissen nach dem ersten Gespräch, woran Sie sind, und bekommen den Preis schriftlich, bevor irgendetwas beginnt.

1

Erstgespräch

Ein Termin, in dem wir durchgehen, wie KI in Ihrem Haus heute tatsächlich benutzt wird und was Sie regeln wollen. Kostenfrei und ohne Verpflichtung.

2

Angebot mit festem Umfang

Sie bekommen schriftlich, was wir erheben, was Sie am Ende in der Hand halten und was es kostet. Nach Aufwand oder zum Festpreis, je nachdem, wie klar der Zuschnitt zu diesem Zeitpunkt ist.

3

Bestandsaufnahme und Entwurf

Wir erheben, wer welche Werkzeuge benutzt und welche Daten dabei wohin fließen, und schreiben daraus den Entwurf: Richtlinie, Zuständigkeiten, Freigabeweg. Wo eine Regel Ihrem Alltag widerspricht, hören Sie das, bevor sie im Entwurf steht.

4

Abstimmung und Übergabe

Wir gehen den Entwurf mit den Beteiligten durch, arbeiten die Einwände ein und übergeben die geltende Fassung. Danach 30 Tage Rückfragen. Ob Sie die Pflege selbst übernehmen oder abgeben, entscheiden Sie danach.

Häufige Fragen

Was Sie vor einer Anfrage wissen sollten.

Rechtsstand: 4. September 2026. Diese Angaben sind eine redaktionelle Einordnung und keine Rechtsberatung; sie ersetzen keine anwaltliche Prüfung Ihres Einzelfalls.

Was kostet KI-Governance?

Das Erstgespräch kostet nichts. Was danach kommt, hängt vom Zuschnitt ab, deshalb steht hier keine Pauschale: Eine Richtlinie für ein Haus mit einem einzigen freigegebenen Dienst ist deutlich schneller fertig als eine Ordnung über mehrere Abteilungen mit eigenen Werkzeugen. Sie bekommen nach dem Erstgespräch ein Angebot mit festem Leistungsumfang, bevor etwas beginnt, je nach Zuschnitt zum Festpreis oder nach Aufwand.

Ist das dasselbe wie das EU-AI-Act-Compliance-Audit?

Nein, die beiden beantworten verschiedene Fragen. Das Compliance-Audit stellt fest, wo Sie heute gegenüber dem Gesetz stehen, also eine Prüfung mit Bericht. KI-Governance baut das Regelwerk, mit dem Ihr Haus danach weiterarbeitet. Das eine ist eine Momentaufnahme, das andere der laufende Betrieb. Sie lassen sich verbinden, und in dieser Reihenfolge ist es meist am günstigsten: erst feststellen, dann regeln.

Ist das dasselbe wie die KI-Beratung?

Nein, die beiden enden an verschiedenen Punkten. Die KI-Beratung klärt, ob und wo KI in Ihrem Haus trägt; sie endet mit einer Einschätzung und einer Reihenfolge. KI-Governance klärt, wer bei Ihnen was mit KI darf und wer das entscheidet; sie endet mit einer Richtlinie, einer Freigabeliste und benannten Zuständigkeiten. Wenn wir für Sie beraten haben, ist die Bestandsaufnahme bereits erhoben und wird nicht zweimal berechnet.

Wir haben schon eine KI-Richtlinie. Bringt das noch etwas?

Oft ja, und dann ist es schneller als eine neue. Wenn eine Richtlinie im Alltag nicht befolgt wird, hat das meist einen von drei Gründen: Sie verbietet etwas, das die Mitarbeitenden für ihre Arbeit brauchen; der Freigabeweg dauert länger als die Aufgabe; oder niemand ist namentlich zuständig. Wir sehen uns die bestehende Fassung an und sagen Ihnen, welche der drei bei Ihnen greift.

Was hat KI-Governance mit dem EU AI Act zu tun?

Art. 4 EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber seit dem 2. Februar 2025, Maßnahmen zu ergreifen, die den Aufbau von KI-Kompetenz beim eigenen Personal unterstützen. Das gilt unabhängig davon, ob Sie die KI selbst entwickelt oder eingekauft haben. Der Digitale Omnibus, Verordnung (EU) 2026/1744, ist seit dem 27. Juli 2026 in Kraft und hat daraus eine Bemühenspflicht gemacht: Sie müssen etwas tun, aber kein bestimmtes Kompetenzniveau für einzelne Personen garantieren. Eine Richtlinie ist der Ort, an dem sich diese Pflicht im Alltag niederschlägt: Sie hält fest, wer geschult sein muss und woran sich das zeigt. Den vollen Umfang Ihrer Pflichten klärt das EU-AI-Act-Compliance-Audit.

Müssen wir dafür unsere KI-Nutzung einschränken?

In aller Regel nicht. Der häufigste Befund ist, dass zu wenig geregelt ist, nicht dass zu viel benutzt wird. Eine gute Ordnung schafft mehr Handlungsraum, nicht weniger: Wo klar ist, welcher Dienst für welchen Zweck freigegeben ist, muss niemand mehr im Zweifel selbst entscheiden, und genau dieses Selbst-Entscheiden ist es, was heute die Daten aus dem Haus trägt.

Übernehmen Sie danach die Pflege?

Auf Wunsch. Ein Regelwerk veraltet, weil neue Werkzeuge dazukommen und der Rechtsrahmen sich bewegt. Sie können die Pflege selbst übernehmen (dann übergeben wir sie so, dass das möglich ist) oder uns in einem festen Takt damit beauftragen. Beides ist vorgesehen, keines ist Voraussetzung für das andere.

Ist Governance nicht erst ab einer gewissen Größe ein Thema?

Nein. Ob die Pflichten Sie treffen, hängt nicht an der Mitarbeiterzahl, sondern daran, ob Sie KI-Systeme anbieten oder betreiben; ein Haus mit zwölf Personen kann dieselben Daten an denselben Dienst verlieren wie eines mit tausend. Für kleinere Unternehmen sieht der Rechtsrahmen an einzelnen Stellen Erleichterungen im Wie vor, nicht im Ob. Was sich mit der Größe ändert, ist der Umfang des Regelwerks, nicht die Frage, ob eines nötig ist. Für ein kleines Haus sind es wenige Seiten.

Wodurch unterscheidet sich das von einer Unternehmensberatung?

Dadurch, dass wir selbst bauen. Sie sprechen mit den Personen, die KI-Systeme auch in Betrieb nehmen, nicht mit einem Vertriebsteam. minoka veröffentlicht eigene Browser-Erweiterungen im Chrome Web Store; SEOMURAI bindet darin lokal laufende Modelle an, auf Ihrer eigenen Hardware. Eine Regel, die technisch nicht umsetzbar ist, fällt uns deshalb beim Schreiben auf und nicht erst bei Ihnen im Betrieb.

Anfrage

Bereit für Ihre KI-Governance?

Schreiben Sie kurz, wie KI bei Ihnen heute benutzt wird und was Sie daran regeln wollen. Sie bekommen innerhalb von 24 Stunden eine Antwort und einen Terminvorschlag für ein Erstgespräch, das Sie nichts kostet und zu nichts verpflichtet.

Mir ist bewusst, dass meine Daten zur Kontaktaufnahme mit mir gemäß der Datenschutzerklärung gespeichert werden müssen.*

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Wenn erst noch feststehen muss, was zu tun ist

Wenn die Richtung noch offen ist, klären Beratung oder Audit sie vorab: