SEOMURAI Dokumentation
Tech SEO direkt im Browser prüfen.
Neun Untertabs für die wichtigsten technischen SEO-Signale: Meta-Tags, Überschriftenhierarchie, Open Graph, Schema, HTTP-Header, Redirect-Pfad, HTML-Daten, KI-Crawler-Steuerung und ein vollständiger Robots.txt-Validator. Zur Dokumentations-Übersicht.
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Was der Tech-SEO-Tab in SEOMURAI tut
Tech SEO ist die Grundlage jeder Onpage-Optimierung. Wenn Title-Tag, Meta-Beschreibung, Canonical-URL, Heading-Hierarchie, Schema-Markup, HTTP-Header und Robots-Anweisungen nicht stimmen, helfen auch der beste Inhalt und die schönsten Bilder nur eingeschränkt. Genau deshalb hat SEOMURAI in diesem Bereich die meiste Tiefe: neun Untertabs prüfen alle gängigen technischen Signale einer Seite und geben pro Befund eine konkrete Empfehlung.
Die Untertabs sind: Meta, Headings, Social, Schema, HTTP Headers, Redirect Path, HTML Data, KI-Bot Checker und Robots.txt Validator. Jeder läuft vollständig lokal in Ihrem Browser, externe Anfragen erfolgen nur dort, wo sie zwingend nötig sind, etwa beim Abruf der HTTP-Header oder der robots.txt.
Wann das Menü besonders nützlich ist
- Bei jeder neuen Seite vor der Veröffentlichung, als Standard-Qualitätsprüfung.
- Bei jedem CMS-Wechsel und vor jedem Relaunch, um Regressionen früh zu erkennen.
- Wenn der SEOMURAI-Score auf dem Dashboard niedrig ist und Sie schnell zur Ursache durchdringen wollen.
- Bei Wettbewerbsanalysen, um zu sehen, wie eine erfolgreich rankende Seite ihre technische Basis aufgebaut hat.
- Wenn Sie KI-Crawler gezielt aussperren oder zulassen möchten und prüfen wollen, ob Ihre Konfiguration tatsächlich wirkt.
Schritt für Schritt
1. Meta-Tags prüfen
Der Untertab Meta liest die wichtigsten SEO-Tags aus dem <head>-Bereich aus: Title, Meta-Beschreibung, Canonical-URL, Robots-Anweisung, Lang-Attribut, Charset, Viewport und gegebenenfalls hreflang-Verweise. Pro Tag erhalten Sie eine farbcodierte Statusbewertung (Kritisch, Warnung, Erfolg, Information) plus eine konkrete Empfehlung. Title und Meta-Beschreibung werden zusätzlich auf Längen geprüft, sodass Sie sofort sehen, ob sie in den typischen Suchergebnis-Snippets vollständig dargestellt werden.
2. Überschriftenhierarchie analysieren
Der Untertab Headings stellt alle Überschriften (H1 bis H6) als interaktive Baumstruktur dar. Sie sehen die Hierarchie auf einen Blick und erkennen sofort, ob Ebenen übersprungen wurden, ob mehr als ein H1 vorhanden ist oder ob doppelte beziehungsweise leere Überschriften existieren. Pro Ebene werden zusätzlich Statistiken angezeigt (wie viele H2, H3 und so weiter), das hilft beim Bewerten ungewöhnlich tiefer oder ungewöhnlich flacher Strukturen.
3. Open Graph und Twitter Cards prüfen
Der Untertab Social liest alle Open-Graph- und Twitter-Card-Tags aus und zeigt eine realistische Vorschau, wie ein Link auf Facebook und auf X (ehemals Twitter) aussehen würde. Darunter steht eine Tabelle mit allen gefundenen Social-Tags, sodass Sie sehen, welche Felder gefüllt sind und welche fehlen. Die Vorschau verwendet die tatsächlichen Bilder, Titel und Beschreibungen, die in den jeweiligen Tags angegeben sind.
4. Strukturierte Daten erkennen
Der Untertab Schema sucht alle JSON-LD-Skripte mit strukturierten Daten (Schema.org), listet die erkannten Schema-Typen auf und zeigt den vollständigen JSON-LD-Code zur Inspektion. Direktlinks führen zu Googles Rich-Results-Test und zum Schema.org-Validator, sodass Sie zwischen Vorab-Erkennung in der Erweiterung und autoritativer Validierung im Original-Werkzeug fließend wechseln können.
5. HTTP-Header lesen
Der Untertab HTTP Headers ruft die HTTP-Antwort des Servers ab und zeigt sie vollständig an: Status-Code, Caching-Header, Sicherheits-Header (CSP, HSTS, X-Frame-Options und weitere) sowie Server-Informationen. Das ist häufig der schnellste Weg zu bewerten, ob Caching sauber konfiguriert ist, ob Sicherheits-Header aktuell sind und ob der Status-Code (200, 301, 404, 500 und so weiter) den Erwartungen entspricht.
6. Redirect-Pfad nachvollziehen
Der Untertab Redirect Path verfolgt die URL durch alle Weiterleitungen bis zum endgültigen Ziel und stellt die Kette als visuellen Verlauf dar. Pro Hop sehen Sie den HTTP-Status (typischerweise 301 oder 302) und die Ladezeit. Eine zu lange oder fehlerhafte Redirect-Kette ist eine häufige, oft unsichtbare Ursache für SEO-Verluste, hier wird sie sichtbar.
7. HTML-Daten und DOM-Statistiken
Der Untertab HTML Data analysiert die gesamte DOM und zeigt das Code-zu-Text-Verhältnis, DOM-Statistiken (Gesamtknoten, maximale Verschachtelungstiefe), eine Top-10-Liste der am häufigsten verwendeten HTML-Tags und Schaltflächen für die offizielle W3C-Validierung von HTML und CSS. Das hilft, ungewöhnlich aufgeblähte Markup-Strukturen zu erkennen, bevor Sie sich in Performance-Berichte vertiefen.
8. KI-Bot Checker einsetzen
Der Untertab KI-Bot Checker prüft Ihre robots.txt gegen 32 bekannte KI-Crawler (GPTBot, Google-Extended, ClaudeBot, anthropic-ai, CCBot, PerplexityBot, ByteSpider und weitere) und zeigt pro Bot, ob er aktuell zugelassen oder blockiert ist. Zusätzlich werden Meta-Robots-Signale auf der Seite ausgewertet, mit denen Sie KI-Crawler zusätzlich auf Seitenebene steuern können. Eine Übersicht oben fasst zusammen, wie viele Bots blockiert sind („X von 32 blockiert“ oder „Alle KI-Bots haben Zugriff“).
9. Robots.txt Validator nutzen
Der Robots.txt Validator ist ein vollständiger RFC-9309-Parser für die robots.txt Ihrer Domain. Er analysiert die Datei zeilenweise, prüft die Syntax, gibt Fehler und Warnungen aus, sammelt alle deklarierten Sitemaps und stellt einen interaktiven URL-Test bereit: Sie geben eine URL und einen User-Agent ein, der Validator zeigt, ob die Kombination zugelassen oder blockiert wäre, mit vollständiger Entscheidungs-Spur. Über Direktlinks gelangen Sie aus dem Validator in den KI-Bot Checker und umgekehrt.
Häufige Fragen
Tipps und häufige Fragen
Wie lang darf eine Meta-Beschreibung sein?
Google schneidet die Meta-Beschreibung in den Suchergebnissen typischerweise um etwa 155 bis 160 Zeichen ab, in mobilen Snippets etwas früher. SEOMURAI markiert eine Beschreibung als zu kurz, wenn sie deutlich darunter bleibt, und als zu lang, wenn sie deutlich darüber hinausgeht. Die exakte Anzeige hängt von Pixelbreite und Such-Anfrage ab, die Längenprüfung dient der Orientierung, nicht als starre Regel.
Warum zeigt das Meta-Modul auf einer Single-Page-Anwendung manchmal die falsche URL?
Single-Page-Anwendungen (zum Beispiel viele Frameworks auf Basis von React oder Vue) ändern Title und Canonical erst nachträglich per JavaScript. SEOMURAI wartet auf das vollständige Rendering, bevor die Analyse läuft. Wenn die Erweiterung trotzdem einen veralteten Wert zeigt, laden Sie den Browser-Tab neu, warten Sie bis der finale Inhalt sichtbar ist, und öffnen Sie SEOMURAI erst dann. Bei dynamisch nachgeladenen Inhalten ist das die zuverlässigste Methode.
Welche Schema-Typen sollte ich mindestens auszeichnen?
Eine sinnvolle Mindestauszeichnung enthält für die meisten Webseiten: Organization oder LocalBusiness auf der Startseite, BreadcrumbList auf Unterseiten, Article oder BlogPosting auf redaktionellen Inhalten, FAQPage für FAQ-Sektionen und Product mit Bewertungen für Onlineshops. Der Untertab Schema zeigt, was tatsächlich vorhanden ist und welche Typen erkannt wurden.
Soll ich KI-Crawler in der robots.txt blockieren?
Das hängt von Ihrer Strategie ab. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Inhalte für das Training oder die Antwortgenerierung großer KI-Modelle verwendet werden, ist eine Blockade über die robots.txt ein klares, dokumentiertes Signal. Wenn Sie umgekehrt möchten, dass Ihre Inhalte in KI-Antworten erscheinen (etwa als Quellenverweis), lassen Sie die Bots zu. Der KI-Bot Checker zeigt Ihnen den aktuellen Stand und macht eine bewusste Entscheidung möglich.
Wieso unterscheidet sich das HTTP-Status-Ergebnis manchmal vom Browser-Verlauf?
Browser zeigen häufig nur den endgültigen Status nach einer Weiterleitungs-Kette. SEOMURAI erfasst über den Redirect Path jeden einzelnen Hop und seinen jeweiligen Status. Eine Seite, die Ihnen wie eine 200 erscheint, kann tatsächlich über zwei oder drei 301er erreicht werden, mit entsprechenden Auswirkungen auf Ladezeit und Crawl-Budget. Der vollständige Pfad steht im Untertab Redirect Path.
Weitere Themen in der Dokumentation
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- Übersicht: Erste Schritte mit SEOMURAI
- Dashboard: Score, Top-Probleme und Schnellaktionen
- Links: Stats, Detail-Tabelle, Mehrfach-Verlinkung, Outlink-Checker
- Inhalt: Lesbarkeit, Keyword-Highlighter, Bilder, Tracker Blocker
- KI & Automation: Prompt-Bibliothek und LLMs.txt
- DataForSEO: SERP, Keywords, Domain-Daten und Backlinks (BYOK)
- Tools: Externe Validatoren und interne Hilfsfunktionen
- Einstellungen: Sprache, API-Schlüssel, Backup und Konto
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