SEOMURAI Dokumentation · PRO
Sitemap Explorer: XML-Sitemaps crawlen und URL-Listen extrahieren.
Lesen Sie die XML-Sitemap einer beliebigen Domain ein, einschließlich verschachtelter Sitemap-Indizes. Extrahieren Sie eine vollständige URL-Liste, prüfen Sie Status-Codes im Stapelbetrieb und exportieren Sie das Ergebnis. Zur PRO-Übersicht oder zur Dokumentations-Übersicht.
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Was der Sitemap Explorer in SEOMURAI tut
XML-Sitemaps sind die zuverlässigste Quelle, um zu erfahren, welche URLs eine Domain offiziell zur Indexierung anbietet. In Kombination mit einer Statusprüfung können Sie damit innerhalb weniger Minuten ermitteln, welche der angemeldeten URLs tatsächlich erreichbar sind, welche umgeleitet werden und welche eine Fehlerseite liefern. Der Sitemap Explorer macht diese Auswertung direkt im Browser zugänglich, ohne externen Crawler.
Der Explorer verarbeitet einzelne Sitemaps ebenso wie verschachtelte Sitemap-Indizes (mehrstufige Sammelsitemaps), führt eine optionale Stapel-Statusprüfung durch und stellt das Ergebnis als sortier- und filterbare Tabelle dar. Der Export als CSV ist im PRO-Tarif inbegriffen.
Wann der Sitemap Explorer besonders nützlich ist
- Bei Audit-Vorbereitungen, um eine vollständige Inhalts-Inventur zu erstellen.
- Vor und nach Migrationen, um sicherzustellen, dass keine alten URLs verschwunden sind.
- Beim Aufdecken von Inkonsistenzen zwischen den in der Sitemap angemeldeten und den tatsächlich erreichbaren URLs.
- Für Wettbewerbsbeobachtungen, um den Inhaltsbestand einer Konkurrenzdomain zu erfassen.
- Bei der Bewertung der Sitemap-Hygiene insgesamt: enthält sie 404er, Redirects oder fehlerhafte Einträge?
Schritt für Schritt
1. Sitemap-Adresse einfügen
Öffnen Sie SEOMURAI und wechseln Sie in Links → Sitemap Explorer. Tragen Sie die vollständige Sitemap-URL ein, etwa https://example.com/sitemap.xml. SEOMURAI erkennt automatisch, ob es sich um eine einzelne Sitemap oder einen Sitemap-Index handelt, und lädt verschachtelte Sammelsitemaps bei Bedarf nach.
2. URL-Liste erzeugen
Klicken Sie auf „Sitemap einlesen“. SEOMURAI parst die XML, extrahiert alle <loc>-Einträge und stellt sie in einer sortier- und filterbaren Tabelle dar. Pro Eintrag sehen Sie URL, optional lastmod-Datum, Änderungsfrequenz und Priorität, sofern vorhanden. Verschachtelte Indizes erscheinen mit ihrer Quell-Sitemap als Filter, sodass Sie sich auf einzelne Bereiche konzentrieren können.
3. Stapel-Statusprüfung starten
Mit „Status prüfen“ startet eine konkurrente Hintergrund-Prüfung aller URLs. Pro Eintrag wird der HTTP-Status ermittelt (200, 301, 404, 500 und so weiter). Bei mehreren hundert URLs warnt SEOMURAI vorab vor der zu erwartenden Dauer und der entsprechenden Last auf dem Zielserver. Sie können die Prüfung jederzeit abbrechen, alle bis dahin geprüften Einträge bleiben erhalten.
4. Ergebnisse filtern und auswerten
Filter erlauben es, sich auf die kritischen Befunde zu konzentrieren: nur 4xx-Fehler, nur 3xx-Weiterleitungen, nur URLs unterhalb eines bestimmten Pfad-Präfixes. Doppelte Einträge (etwa durch redirect-bedingte Mehrfach-Auflistungen) werden automatisch dedupliziert. Pro Eintrag können Sie die URL direkt im neuen Tab öffnen, um den Befund manuell zu verifizieren.
5. Liste als CSV exportieren
Über „Als CSV exportieren“ sichern Sie die aktuell gefilterte Liste samt Status-Codes als Datei. Der Export ist Teil des PRO-Tarifs und liefert eine saubere Tabelle für Ihre Audit-Berichte oder zur Weiterverarbeitung in Tabellenkalkulationen. Spalten: URL, lastmod (sofern vorhanden), Quell-Sitemap, HTTP-Status, optional finale Ziel-URL bei Weiterleitungen.
Häufige Fragen
Tipps und häufige Fragen
Wie groß darf eine Sitemap sein?
Der Sitemap Explorer kommt mit Sitemaps mit zehntausenden URLs zurecht, die XML-Spezifikation erlaubt bis zu 50.000 URLs pro einzelner Sitemap. Bei sehr großen Sitemaps oder umfangreichen Sitemap-Indizes empfehlen wir, die Statusprüfung auf einen Teilbereich zu beschränken (über die Filter), damit Sie nicht unnötig viele Anfragen gleichzeitig ausführen.
Funktioniert der Explorer auch mit komprimierten Sitemaps (.xml.gz)?
Ja. Der Explorer erkennt komprimierte Sitemaps am MIME-Type oder an der Dateiendung und entpackt sie automatisch im Hintergrund. Sie müssen nichts vorab konvertieren.
Was tun, wenn die Sitemap eine 403 oder 404 liefert?
Prüfen Sie zuerst, ob die URL korrekt ist. Häufig liegt die Sitemap unter /sitemap.xml, manche Systeme verwenden /sitemap_index.xml oder einen abweichenden Pfad. Ein Blick in die robots.txt der Domain zeigt häufig den autoritativen Sitemap-Pfad. Falls die Domain die Sitemap nur authentifizierten Anfragen ausliefert, ist eine externe Auswertung nicht möglich.
Werden auch image:– und video:-Erweiterungen ausgewertet?
Aktuell konzentriert sich der Explorer auf den klassischen <url>-Eintrag mit <loc>, <lastmod>, <changefreq> und <priority>. Spezialisierte Image- und Video-Sitemaps werden eingelesen, ihre erweiterten Felder aber nicht separat ausgewertet. Eine Erweiterung kann mittelfristig folgen, sagen Sie uns über das Rückmeldeformular Bescheid, falls Bedarf besteht.
Verändert die Statusprüfung die Logfiles des Zielservers?
Ja, jede HTTP-Anfrage wird vom Zielserver protokolliert, das ist der Natur einer Statusprüfung geschuldet. SEOMURAI nutzt die normale fetch-Funktion des Browsers mit Ihrem User-Agent. Wenn Sie für eine Konkurrenz-Sitemap ein anderes Verhalten wünschen, prüfen Sie nur eine Stichprobe statt der gesamten Liste.
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