hreflang Tester
Betreiben Sie eine mehrsprachige Website? Dann sind korrekte hreflang-Tags entscheidend dafür, dass Google die richtige Sprachversion in den Suchergebnissen anzeigt. Fehlerhafte Tags führen dazu, dass Nutzer auf der falschen Sprachversion landen – oder dass Google Ihre Seiten als Duplicate Content wertet.
Dieses Tool prüft Ihre hreflang-Tags auf Syntax, Erreichbarkeit und Gegenseitigkeit. Fügen Sie Tags manuell ein, lassen Sie eine URL analysieren oder prüfen Sie gleich eine ganze Sitemap. Für jede alternative URL wird per HEAD-Request geprüft, ob sie tatsächlich erreichbar ist – und ob die Zielseite mit einem passenden hreflang-Tag zurückverweist.
Hreflang Tags Tester
Fügen Sie hreflang Link-Tags oder vollständiges HTML ein. Das Tool extrahiert und validiert alle hreflang Tags.
Geben Sie eine URL ein, um ihre hreflang Tags zu laden und zu analysieren. Das Tool prüft auch auf selbstreferenzierende Tags.
Geben Sie eine Sitemap-URL ein, um hreflang-Einträge (xhtml:link-Elemente) zu parsen und zu validieren.
So funktioniert der Hreflang Tester
- Tags validieren: Fügen Sie Ihre hreflang-Tags oder den kompletten HTML-Code einer Seite ein. Das Tool erkennt die Tags automatisch und prüft Sprach- und Regionscodes, URLs und Syntax.
- URL abrufen und analysieren: Geben Sie eine Seiten-URL ein. Das Tool ruft den HTML-Quellcode ab und extrahiert alle hreflang-Tags automatisch.
- Sitemap prüfen: Geben Sie eine Sitemap-URL ein, um alle darin enthaltenen hreflang-Zuordnungen zu analysieren.
- Erreichbarkeit prüfen (Tier 1): Aktivieren Sie die Option „Erreichbarkeit prüfen“, um jede alternative URL per HEAD-Request auf Erreichbarkeit zu testen. Sie erhalten den Status pro Link: erreichbar, Weiterleitung, Fehler oder WAF-Blockade.
- Gegenseitigkeit prüfen (Tier 2): Aktivieren Sie zusätzlich die Gegenseitigkeitsprüfung. Das Tool ruft jede Zielseite ab und prüft, ob sie einen hreflang-Tag enthält, der auf die Ausgangsseite zurückverweist. Vor dem Start sehen Sie eine Übersicht der geplanten Anfragen.
- Ergebnisse exportieren: Laden Sie die Ergebnisse als CSV oder JSON herunter.
Änderungsprotokoll
- Tier-1-Erreichbarkeitsprüfung per HEAD-Request mit WAF-Erkennung hinzugefügt
- Tier-2-Gegenseitigkeitsprüfung implementiert – prüft, ob Zielseiten auf die Ausgangsseite zurückverweisen
- Pre-Flight-Dialog vor aufwändigen Prüfungen ergänzt (zeigt Anzahl der Requests und geschätzte Dauer)
- CSV- und JSON-Export der Ergebnisse hinzugefügt
- Sitemap-Modus als dritte Eingabeoption neben manueller Eingabe und URL-Abruf ergänzt
- Erkennung von WAF-Blockaden (Cloudflare, Imperva, Akamai, Sucuri) bei der Zielprüfung
Hintergrund: Warum hreflang-Tags für mehrsprachige Websites unverzichtbar sind
Das hreflang-Attribut teilt Suchmaschinen mit, welche Sprachversionen einer Seite existieren und für welche Regionen sie bestimmt sind. Ohne hreflang-Tags muss Google selbst entscheiden, welche Version es einem Nutzer zeigt – und diese Entscheidung fällt nicht immer richtig aus.
Typische Probleme ohne hreflang-Tags
- Falsche Sprachversion in den Suchergebnissen: Deutsche Nutzer sehen die englische Seite, englische Nutzer die französische.
- Duplicate Content: Google wertet ähnliche Seiten in verschiedenen Sprachen als Duplikate und indexiert nur eine Version.
- Kannibalisierung: Mehrere Sprachversionen konkurrieren um dieselben Keywords und schwächen sich gegenseitig.
Warum ist die Gegenseitigkeit so wichtig?
Google verlangt, dass hreflang-Tags bidirektional sind: Wenn Seite A auf Seite B als Alternative verweist, muss Seite B ebenfalls auf Seite A verweisen. Fehlt diese Gegenseitigkeit, ignoriert Google die Tags möglicherweise vollständig.
Was sollten Sie mit den Ergebnissen tun?
- Fehlende Self-Reference ergänzen: Jede Seite sollte ein hreflang-Tag enthalten, das auf sich selbst verweist.
- x-default prüfen: Das x-default-Tag sollte auf Ihre Standard-Sprachversion oder eine Sprachauswahlseite verweisen.
- Tote Links reparieren: Nicht erreichbare URLs in hreflang-Tags sind ein klares Signal an Google, dass etwas nicht stimmt.
- Fehlende Gegenseitigkeit ergänzen: Wenn eine Zielseite nicht zurückverweist, fügen Sie dort den passenden hreflang-Tag hinzu.
Häufig gestellte Fragen
Was sind hreflang-Tags?
Hreflang-Tags sind HTML-Attribute (typischerweise im <head>-Bereich), die Suchmaschinen mitteilen, welche Sprach- und Regionsvarianten einer Seite existieren. Sie verwenden das Format <link rel="alternate" hreflang="de" href="..." />.
Wo sollte ich hreflang-Tags einbinden?
Es gibt drei Möglichkeiten: im HTML-<head>, im HTTP-Header oder in der XML-Sitemap. Die gängigste Methode ist das HTML-<head>. Wichtig ist, dass Sie nur eine Methode konsistent verwenden.
Was ist das x-default-Tag?
Das hreflang="x-default"-Tag verweist auf die Seite, die Nutzer sehen sollen, wenn keine passende Sprachversion verfügbar ist. Das kann eine Sprachauswahlseite oder Ihre Standard-Sprachversion sein.
Was bedeutet eine WAF-Blockade beim Test?
Eine WAF (Web Application Firewall) wie Cloudflare kann automatisierte Anfragen blockieren. Die URL selbst ist vermutlich korrekt – es handelt sich um eine Schutzmaßnahme des Zielservers, nicht um einen Fehler in Ihren hreflang-Tags.
Wie viele hreflang-Tags kann eine Seite haben?
Es gibt keine offizielle Obergrenze, aber Google empfiehlt, die Tags in der Sitemap statt im HTML zu pflegen, wenn Sie mehr als 20–30 Sprachvarianten haben. Das reduziert die HTML-Größe und verbessert die Ladezeit.






